Case Study: Medizin- und Reinraumtechnik
Sonderverpackung medizinischer Komponenten im Reinraum
Kundenspezifische Verpackungsmaschine für Sonderverpackungen mit Traybeladung, Vakuumverpackung, Folienschweißen und prozesssicherem Handling im Reinraumumfeld.
Für die automatisierte Verpackung medizinischer Komponenten haben wir eine kundenspezifische Verpackungsmaschine für Sonderverpackungen realisiert, die auf sensible Produkte und hohe Anforderungen an Sauberkeit, Prozesssicherheit und reproduzierbare Verpackungsqualität ausgelegt ist. Die Anlage vereint Vereinzelung, positionssicheres Handling, Verpacken, Vakuumieren und Verschweißen in einem integrierten Prozess. Ausgelegt ist die Lösung auf zwei Produktvarianten und auf die Einbindung in ein bestehendes Reinraumumfeld bei sehr kompakter Stellfläche.
Die besondere Herausforderung lag in der schonenden und zugleich stabilen Automatisierung des Verpackungsprozesses. Dafür wurde die Anlage mit einem Scara-Roboter, einem abgestimmten Vakuumgreifsystem, einer kameragestützten Lage- und Füllkontrolle sowie einer integrierten Einheit zum Vakuumieren und Folienschweißen aufgebaut. Der Prozess beginnt mit der geordneten Zuführung und Vereinzelung der medizinischen Komponenten. Anschließend werden Trays automatisiert bereitgestellt, die Komponenten präzise eingelegt, die Belegung optisch geprüft und die gefüllten Trays in den Verpackungsprozess überführt. Danach werden die Beutel automatisiert bereitgestellt, geöffnet, befüllt, vakuumiert, verschweißt und dem weiteren Materialfluss übergeben.
Ein zentraler Bestandteil der Lösung ist die prozessintegrierte Qualitäts- und Handhabungssicherheit. Eine 21-MP-Kamera unterstützt die positionsgenaue Handhabung und überwacht die Belegung der Trays, während ein Ionisierungssystem stabile Bedingungen für die Verarbeitung empfindlicher Komponenten und Verpackungsmaterialien schafft. Für das Verpacken kommt ein auf medizinische Anwendungen ausgelegtes Vakuum- und Schweißsystem zum Einsatz, das die Schritte Evakuieren und Verschließen in einem kontrollierten Ablauf zusammenführt. So entsteht ein durchgängiger Verpackungsprozess, der Qualität nicht erst nachgelagert kontrolliert, sondern direkt im Prozess absichert.
Das Ergebnis ist eine automatisierte Sonderverpackungslösung für medizinische Komponenten, die Handling, Traybeladung, Vakuumverpackung und Folienschweißen in einem kompakten System vereint. Mit einer Leistung von 12 Komponenten pro Minute und einer technischen Verfügbarkeit von mindestens 96 % schafft die Anlage die Grundlage für wirtschaftliche, saubere und belastbare Verpackungsprozesse in der Medizintechnik. Der Betreiber profitiert von hoher Prozessstabilität, geringem manuellem Eingriff und einer reproduzierbaren Verpackungsqualität auch bei variierenden Produktanforderungen.
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