Case Study: Medizin- und Reinraumtechnik

Laserschweißanlage für medizinische Bauteile im Reinraumumfeld

Kundenspezifische Medizintechniklösung mit RFID-gestützter Programmauswahl, präzisem 3-Achs-System und sicherer Trayverarbeitung für reproduzierbare Laserschweißprozesse.

Für die Bearbeitung und Verbindung eines medizinischen Bauteils haben wir eine kundenspezifische Laserschweißanlage für die Medizintechnik realisiert, die auf präzise, reproduzierbare und saubere Schweißprozesse in einer kontrollierten Produktionsumgebung ausgelegt ist. Die Anlage verarbeitet vormontierte Trays mit unterschiedlichen Varianten, fixiert diese prozesssicher und führt den Schweißprozess in einer geschützten Arbeitskabine automatisiert aus. So entsteht eine kompakte Lösung für das Laserschweißen medizinischer Bauteile im Reinraumumfeld

Laserschweißanlage für medizinische Bauteile in reinraumgerechter Sondermaschinenbau-Ausführung
Maschine von Außen

Die besondere Herausforderung lag in der Verbindung von hoher Positioniergenauigkeit, variantenfähiger Prozessführung und sicherem Anlagenbetrieb. Dafür wurde die Anlage mit einer präzisen Trayaufnahme, einem Nullpunktspannsystem, einer RFID-gestützten Programmauswahl und einem elektrischen 3-Achs-System ausgelegt. Auf dieser Basis lassen sich unterschiedliche Bauteilgeometrien, Trayvarianten und Schweißpositionen reproduzierbar anfahren. Gleichzeitig sorgen Schutzkabine, verriegelte Sicherheitstür und definierte Bedienabläufe für einen stabilen und sicheren Prozess unter industriellen Serienbedingungen. 

Frontansicht einer kundenspezifischen Laserschweißanlage für präzise Medizintechnik-Bauteile
Maschine von Vorne

Im Zentrum der Lösung steht ein flexibel parametrierbarer Laserschweißprozess, der exakt auf die jeweilige Bauteilvariante abgestimmt werden kann. Nach dem Einlegen des Trays wird dieses lagegerecht gespannt, die Variante automatisch erkannt und das passende Bearbeitungsprogramm gestartet. Die Bewegungstechnik führt den Schweißkopf präzise über die definierten Prozesspunkte, während Steuerung, Kühlung und Prozessführung auf einen dauerhaft stabilen Betrieb abgestimmt sind. Zusätzlich werden i.O.-/N.i.O.-Informationen und prozessrelevante Daten an die bestehende Dateninfrastruktur übergeben, sodass die Anlage nicht nur fertigt, sondern auch in die qualitätsrelevante Prozesskette eingebunden ist. 

Rückansicht einer Laserschweißanlage mit integrierter Steuerungs- und Versorgungstechnik für die Medizintechnik
Mschine von Innen

Das Ergebnis ist eine maßgeschneiderte Laserschweißlösung für medizinische Bauteile, die Präzision, Variantenfähigkeit und reinraumgerechte Ausführung in einem System vereint. Mit einer Taktzeit von 196 Sekunden im Worst Case pro Tray und einer technischen Verfügbarkeit von mindestens 98 % schafft die Anlage die Grundlage für reproduzierbare Schweißprozesse und eine stabile Fertigung im regulierten Produktionsumfeld. Damit eignet sich die Lösung besonders für Anwendungen, in denen Laserschweißen, sichere Prozessführung und saubere Produktionsbedingungen zusammenkommen müssen. 

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